Kölner Lichter: Drohnenshow und prächtiges Feuerwerk über dem Rhein

„Die magische Schule des Feuerwerks“ von Georg Alef

Kölner Lichter: Drohnenshow und Feuerwerk über dem Rhein

Am 1. August 2026 war es wieder so weit: Köln feierte die Kölner Lichter. Rund 150.000 Besucher kamen an den Rhein, um die zweite Ausgabe des traditionsreichen Feuerwerks nach der langen Pause zu erleben. Nach dem erfolgreichen Neustart 2025 gab es in diesem Jahr gleich eine Premiere: Zum ersten Mal wurde das große Feuerwerk durch eine Drohnenshow mit mehr als 500 Drohnen eröffnet.

Premiere mit mehr als 500 Drohnen

Die Idee war spannend: Bevor die Pyrotechnik den Kölner Nachthimmel erhellte, sollten die Drohnen den Auftakt bilden. Besonders gut waren die Formationen allerdings nur im Bereich zwischen Hohenzollernbrücke und Zoobrücke zu sehen.

Ganz reibungslos verlief die Premiere allerdings nicht. Technische Probleme sorgten dafür, dass die Drohnenshow mehrfach neu gestartet werden musste. Dadurch begann das eigentliche Spektakel rund 20 Minuten später als geplant.

Trotz des holprigen Starts war die Kombination aus moderner Drohnentechnik und klassischem Feuerwerk ein interessanter neuer Bestandteil der Kölner Lichter. Ob die Drohnenshow in den kommenden Jahren weiter ausgebaut wird, dürfte daher spannend bleiben.

Niedrigwasser verändert die Kölner Lichter

Eine besondere Herausforderung war in diesem Jahr der ungewöhnlich niedrige Wasserstand des Rheins. Der Pegel war so niedrig, dass der traditionelle Schiffskonvoi nicht in seiner gewohnten Form stattfinden konnte.

Die beiden großen, jeweils rund 120 Meter langen Feuerwerksschiffe konnten jedoch wie geplant in Höhe des Tanzbrunnens in der Rheinmitte positioniert werden. Trotz ihrer enormen Größe transportierten sie für das Feuerwerk lediglich etwa 1,5 Tonnen Pyrotechnik.

Auch das aus dem Vorjahr bekannte Feuerschiff Doris gehörte diesmal nicht zum Auftakt des Spektakels. Der niedrige Rheinpegel prägte damit auch das Erscheinungsbild der diesjährigen Veranstaltung.

„Die magische Schule des Feuerwerks“

Nach der Drohnenshow übernahm schließlich die klassische Pyrotechnik. Unter dem Motto „Die magische Schule des Feuerwerks“ präsentierte Chef-Pyrotechniker Georg Alef seine rund 27-minütige Feuerwerksshow.

Dabei wurden verschiedene pyrotechnische Effekte vorgestellt und passend zur Musik in Szene gesetzt. Neben bekannten Feuerwerksbildern kamen auch speziell entwickelte „Lametta-Raketen“ zum Einsatz.

Von den beiden Feuerwerksschiffen aus breitete sich das Feuerwerk über dem Rhein aus. Besonders für Fotografen boten sich dabei wieder eindrucksvolle Motive mit den beleuchteten Brücken, den Schiffen und dem Kölner Dom als markanter Kulisse für das Feuerwerk.

Rund 150.000 Besucher bei den Kölner Lichtern

Trotz der anfänglichen Verzögerung und der schwierigen Bedingungen durch das Niedrigwasser ließen sich rund 150.000 Menschen das Spektakel nicht entgehen.

Damit haben sich die Kölner Lichter nach ihrer langen Unterbrechung bereits zum zweiten Mal zurückgemeldet. Die Veranstaltung ist allerdings längst nicht mehr selbstverständlich: Die Gesamtkosten liegen inzwischen bei rund 1,2 Millionen Euro. Unterstützt wurde die Premiere der Drohnenshow unter anderem von der Sparkasse KölnBonn anlässlich ihres 200-jährigen Bestehens.

Wie geht es mit den Kölner Lichtern weiter?

Für die kommenden Jahre bleibt besonders interessant, wie sich die Kombination aus Drohnen und Feuerwerk weiterentwickeln wird. Für die Kölner Lichter 2027 gibt es bereits Überlegungen, die Drohnenshow deutlich zu vergrößern und an einen anderen Standort zu verlegen, um bessere Sichtachsen und mehr Platz für die Formationen zu schaffen.

Informationen zu den nächsten Veranstaltungen, Terminen und weiteren Hintergründen gibt es auf unserer Sonderseite „Aktuelle Termine KÖLNER LICHTER und Infos zum Feuerwerk“.

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