Gay Games 2010 in Köln – Einzug der Nationen

Gay Games 2010 in Köln - Einzug der Nationen

Gleich zu Beginn der Eröffnungsfeier liefen die knapp 10.000 Teilnehmer aus 70 Nationen der Gay Games 2010 zu feierlicher Musik ins Kölner RheinEnergieSTADION ein. Dabei wurden die größtenteils sehr farbenfrohen Sportler von den Zuschauern bejubelt und gefeiert. Ein paar Eindrücke dieses grandiosen Spektakels können sie hier sehen. Das anschließende Finale der Eröffnungsshow können sie hier sehen.

Gay Games VIII Cologne 2010 Opening Ceremony

31 Objekt(e)

 

GAY GAMES
Die Gay Games, anders als die meisten anderen Sportwettbewerbe, befähigen Menschen aller Vielfalt des Lebens sich im Wettbewerb zu vergleichen, ungeachtet ihrer Leistung, Alters oder körperlichen Möglichkeiten.

DIE GESCHICHTE DER GAY GAMES
1980 führte Dr Tom Waddell, ein Zehnkämpfer der Olympischen Spiele 1968, eine Gruppe von Menschen aus San Francisco, darunter Mark Brown und Paul Mart, zusammen, um ein Sportfest zu planen, das inzwischen als Gay Games bekannt ist. Tom träumte von einem sportlichen Ereignis, basierend auf der Philosophie „ seine eigene Bestleistung zu erreichen ist das höchste Ziel in jeder sportlichen Austragung.“

San Franciscos Arts&Athletics (SFAA) war beteiligt und betraut mit der Logistik der beiden ersten Spiele. Tom Waddell verlor seinen Kampf gegen Aids und starb im Juli 1987, weniger als ein Jahr nach den II. Gay Games, aber sein Erbe war die Inspiration für die zukünftigen Gay Games. Der SFAA-Vorstand, in dem die Witwe Sara Waddell Lewinstein aktiv war, sorgte für die Erweiterung aus der Bay Area hinaus und wechselte 1989 den Namen zu Federation of Gay Games.

Niemand, der bei den ersten Gay Games dabei war – OrganisatorInnen, TeilnehmerInnen, ZuschauerInnen oder UnterstützerInnen – ahnte, welche Bedeutung dieser Tag haben würde. Aber die Eröffnungszeremonie im Kezar Stadium am Samstag, den 28. August wurde zu einem der wichtigsten Ereignisse in der schwul-lesbischen Geschichte.
Der Tag markierte den Beginn einer Woche von begeisterten Wettbewerben in 17 Sportarten mit 1.350 TeilnehmerInnen aus 12 Ländern. Das Leben wurde verändert und es war klar, dass die Gay Games wiederholt werden müssen.

Seitdem finden die Gay Games alle vier Jahre statt.

  • 1982 San Francisco 1.350 TeilnehmerInnen
  • 1986 San Francisco „Triumph `86“ 3.482 TeilnehmerInnen
  • 1990 Vancouver „Celebration“ 7.500 TeilnehmerInnen
  • 1994 New York City “Unity ‘94” 10.864 TeilnehmerInnen
  • 1998 Amsterdam „Friendship“ 14.715 TeilnehmerInnen
  • 2002 Sydney „Under New Skies“ 14.500 TeilnehmerInnen
  • 2006 Chicago „Where the World Meets“ 11.500 TeilnehmerInnen
  • 2010 Cologne „Be part of it!“ geplant: über 10.000 TeilnehmerInnen

Quelle:
www.games-cologne.de/de/gay-games/history
www.games-cologne.de/de/gay-games

Mehr Infos können sie hier finden:
www.gaygames.org